Menschliches Verhalten als Risikofaktor

Menschliches Verhalten als Risikofaktor

Heute am 28. April - dem Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz - widmen wir uns dem Thema Arbeitssicherheit.

Welche Rolle spielt der Mensch im Bereich der Arbeitssicherheit?

Die Präventivfachkräfte haben in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Sie haben große Erfolge erzielt, um die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Menschen sicher und gesund arbeiten können.

Dennoch gibt es nach wie vor wiederholt sicherheitskritische Situationen, in die der Mensch sich hineinmanövriert. In der Folge ereignen sich Unfälle. Das bedeutet: Wenn es also nicht primär an mangelnder Technik oder gesundheitsschädigenden Rahmenbedingungen wie zB Lärm, Hitze, Kälte, Zugluft oder giftigen Chemikalien liegt, müssen im Hintergrund weitere Einflussgrößen wirksam sein.

76-96 % aller Unfälle werden durch menschliches Verhalten verursacht

In der Tat: Analysiert man die Entstehung von Unfällen und Beinaheunfällen genauer, zeigt sich, dass organisatorische Unzulänglichkeiten und insbesondere der Mensch mit seinem Verhalten kritische Faktoren sind. Dies lässt sich auch statistisch belegen: Je mehr man sich um die technischen Aspekte der Arbeitssicherheit bemüht, desto geringer wird die Gesamtzahl der Unfälle. Im Gegenzug wird aber der relative Anteil menschlichen Verhaltens als Ursache von Arbeitsunfällen höher. Man geht davon aus, dass 76–96% aller Unfälle durch menschliches Verhalten verursacht werden.

Nun könnte man behaupten, Verursacher der meisten Unfälle ist der Mensch und man hätte schnell einen Schuldigen identifiziert. „Menschliches Versagen“ ist eine beliebte Kategorie für die Erklärung von unerwünschten Vorfällen. Doch ganz so einfach sollte man es sich nicht machen. Unpassende Verhaltensweisen gibt es nicht. Verhalten ist immer bedeutungsvoll für eine handelnde Person, auch wenn die Gründe für Außenstehende nicht jedes Mal offensichtlich und nachvollziehbar sind. Hieraus ergibt sich ein Dilemma für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit: Auf der einen Seite erfordert sichere Arbeitsausführung normierte, geregelte Verhaltensweisen. Andererseits hat der Mensch „seine guten Gründe“, wenn er sich nicht an die Verhaltensregeln hält.

SANTESIS-Schulungen für Brandschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz

In der Vinzenz Gruppe sind die Arbeitsunfälle seit Jahren auf einem niedrigen Niveau. Dies liegt hauptsächlich am Verständnis der Mitarbeiter*innen für die Arbeitssicherheit. Dieses wird durch ständige Präsenzschulungen durch die Sicherheitsfachkräfte der SANTESIS aufgefrischt.

Wir bei SANTESIS sind uns bewusst, dass die Arbeitszeit jedes einzelnen Mitarbeiters wertvoll ist. Um diese möglichst effizient zu nutzen decken die von uns angebotenen Schulungen rechtliche und/oder theoretische Aspekte gleichermaßen ab, sowie die praktische Anwendung. Auch werden unterschiedliche Schwerpunkte in einem Vortrag kombiniert, wie zB Brandschutz und Arbeitssicherheit, um Synergie zu erzielen.

Zukünftig wir es innerhalb der Vinzenz Gruppe zudem ein e-Learning Modul für Arbeitssicherheit geben. Dieses wird als zusätzliches Mittel eingesetzt um die Sicherheit aller Mitarbeiter*innen auf ein noch höheres Niveau zu bringen.

Haben Sie Fragen zu den Leistungen unseres sicherheitstechnischen Zentrums? Kontaktieren Sie uns!

Ihr Ansprechpartner:
DI Harald Suko
Vertriebsleitung

M: +43 664 621 86 75
e-Mail: harald.suko@santesis.at